Schlossgeschichte: Krankenhaus und Altenheim

Mickhausen, den 10.01.2018

Über zwei Jahrzehnte lang, von 1944 bis 1967, diente das ehemalige Fuggerschloss in Mickhausen zunächst als Ausweichkrankenhaus und anschließend als Altenpflegeheim der Stadt Augsburg. Vor 50 Jahren wurde das Pflegeheim dann aufgelöst. Mit einem Festakt im Herbst 1967 endete ein bedeutendes Kapitel der Orts- und Nachkriegsgeschichte der Staudengemeinde.

So hat es begonnen: In der Endphase des Zweiten Weltkriegs richten die Städtischen Krankenanstalten von Augsburg im Mickhauser Schloss ein Ausweichkrankenhaus ein, da sich die Lage in der Stadt immer mehr zuspitzt. Schon ab August 1943 werden nach und nach medizinisches Gerät, Betten und Wäsche nach Mickhausen transportiert und hier eingelagert. Ab dem Februar 1944 sind Maurermeister Andreas Burkhard aus Waldberg und der Mickhauser Schreinermeister Martin Baur damit beschäftigt, die Räume im Schloss für den Krankenhausbetrieb vorzubereiten.

 

Foto: Walter Kleber